Erste Festspielsaison der

KunstFestSpiele

Herrenhausen erfolgreich beendet.

KunstFestSpiele 2011

vom 27. Mai bis 19. Juni 2011

Nach 24 Tagen mit weit über 40 Veranstaltungen gingen Ende Juni in Hannover die ersten KunstFestSpiele Herrenhausen mit einem „Garden Walk“ des englischen Künstlers Hamish Fulton, mit dem Gastspiel der Akademie für Alte Musik Berlin mit „4 Elemente – 4 Jahreszeiten“ und der Wiederentdeckung der Barockoper „Artemisia“ von Francesco Cavalli des italienischen Ensembles La Venexiana erfolgreich zu Ende.

Die ersten KunstFestSpiele Herrenhausen standen unter dem Motto „Die Macht des Spiels“ und widmeten sich in zahlreichen Veranstaltungen der Frage, wie viel Spiel bzw. Kunst der Mensch zum Leben braucht.


KunstFestSpiele sind in Hannover angekommen
Intendantin Elisabeth Schweeger zog nach Festivalende eine positive Bilanz: „Die ersten KunstFestSpiele sind in Hannover angekommen und haben ihr Ziel erreicht. Mit über 7.000 Besuchern und einer Auslastung von über 75% haben wir mehr erreicht, als wir zu hoffen gewagt haben.“ Das neue Festivalformat konnte nicht nur ein lokales und regionales Publikum anziehen, sondern auch zahlreiche nationale und sogar internationale Gäste nach Hannover locken. Überregionale und internationale Medien haben über das neue Festival berichtet und das antizyklische Engagement Hannovers trotz Krisenzeiten hervorgehoben: „Allerorten wird die Kultur zu Klump gespart: Ausgerechnet Hannover setzt dem drohenden Mittelmaß symbolisch etwas entgegen.“ (Spiegel Online, 20. Juni 2010).

Brückenschlag vom Barock zur Moderne mit interdisziplinärem Konzept
In der Neukonzeption für die Herrenhäuser Gärten spielen die KunstFestSpiele eine wichtige Rolle, wie Kulturdezernentin Marlis Drevermann betont: „Ich freue mich, dass es bereits mit der ersten Ausgabe des Festivals gelungen ist, die Vision für diesen besonderen Ort deutlich zu machen. Das außergewöhnliche Format der KunstFestSpiele, das einen interdisziplinären Austausch zwischen den Künsten in den Mittelpunkt stellt, ist europaweit einzigartig und wurde speziell für Hannover und die Herrenhäuser Gärten entwickelt. Die KunstFestSpiele demonstrieren damit auf eindrucksvolle Weise einen Brückenschlag vom Barock in die Moderne und stellen sich in den Geiste Leibniz’.“

Während der KunstFestSpiele wurde Hannover eine Plattform des interdisziplinären Austausches, zahlreiche Künstler und Kulturschaffende aus ganz Deutschland und Europa waren in den Herrenhäuser Gärten zu Gast, darunter u.a. die Kuratorin des Deutschen Pavillons der nächsten Biennale in Venedig, Susanne Gaensheimer (MMK Frankfurt), der zukünftige Intendant des Düsseldorfer Schauspielhauses Staffan Valdemar Holm aus Schweden, der Leiter des dänischen Staatstheater Kopenhagen Emmet Feigenberg sowie Regisseur Mikołaj Grabowski, Intendant des Nationaltheaters Krakau, Kampnagel-Chefin Amelie Deuflhard und die Choreographin Wanda Golonka aus Berlin.


Die nächsten KunstFestSpiele Herrenhausen finden vom
27. Mai bis 19. Juni 2011 in den Herrenhäuser Gärten in Hannover statt.


PROGRAMMBUCH ERHÄLTLICH!

Eine Initiative der Landeshauptstadt Hannover, Kulturdezernat
Weitere Informationen finden Sie auch unter www.hannover.de

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